Gerade rund um Ansbach mit seinen ländlichen Strecken und Waldrändern kommt es häufig zu Wildunfällen – besonders in Dämmerung und Nacht. Wir sagen Ihnen, wie Sie danach richtig handeln und Ihr Geld bekommen.
Sofort richtig handeln
Unfallstelle sichern, Warnblinker an, Warnweste und Warndreieck. Verständigen Sie die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter – Sie benötigen eine Wildschadenbescheinigung für die Versicherung. Fassen Sie das Tier nicht an und nehmen Sie es keinesfalls mit.
Welche Versicherung zahlt?
Beim Zusammenstoß mit Haarwild (Reh, Wildschwein, Hirsch) zahlt in der Regel die Teilkasko. Wichtig ist der Nachweis, dass es sich um einen Wildunfall handelte – daher die Bescheinigung und gute Fotos.
Warum ein Gutachten wichtig ist
Wildunfälle führen oft zu versteckten Schäden an Unterboden, Kühler oder Fahrwerk. Ein Gutachten dokumentiert den Schaden vollständig – damit die Versicherung nicht nur die sichtbaren Dellen ersetzt.
Diese Fehler sollten Sie vermeiden
Riskante Ausweichmanöver können gefährlicher sein als der Zusammenstoß – und Schäden durch Ausweichen sind nicht immer gedeckt. Melden Sie den Schaden außerdem zügig Ihrer Versicherung.
Häufige Fragen
Steigt mein Beitrag nach einem Wildunfall?
Teilkaskoschäden wirken sich nicht auf Ihren Schadenfreiheitsrabatt aus – anders als Vollkasko.
Was, wenn ich keine Bescheinigung habe?
Dann wird es schwieriger. Fotos, Spuren am Fahrzeug (Haare) und Zeugen helfen. Weitere Antworten in unseren häufigen Fragen.
Schaden im Raum Ansbach? Wir begutachten Ihren Fall neutral und gerichtsfest. Ihr unabhängiges Kfz-Sachverständigenbüro für Ansbach und Umgebung – kostenfreie Erstberatung unter 0172 6154112.
Mehr dazu: Was tun nach einem Autounfall? Die Checkliste
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.
